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Mailody Blogbeitrag E-Mail Newsletter erstellen

E-Mail Newsletter
erstellen

Marketing in Form von Newslettern ist nach wie vor relevant, wie wir als Agentur für Email-Marketing täglich unter Beweis stellen, da die Newsletter als wichtiges Instrument der Kundenkommunikation zählen. Kund:innen erhalten so in regelmäßigen Abständen Neuigkeiten rund um ihre Lieblings-Marken und deren Produkte, dass sie dazu angeregt werden, wieder im Shop vorbeizuschauen. Im heutigen Blogartikel erfährst du alles, was du zum Newsletter Erstellen wissen musst und wie du einen Newsletter gestalten kannst, um deine Marketing-Strategien weiter zu verbessern. Mit unseren Best Practices bist du optimal für deine erste Email-Kampagne vorbereitet.

Was ist ein Newsletter?

Ein Newsletter ist eine Email, die an Kund:innen einer Marke verschickt wird, die sich im Vorfeld dafür angemeldet haben. Die Marke informiert dabei in ihren Newsletter Emails sowohl über neue Produkte, aktuelle Themen, die zur Marke passen (bspw. Preiserhöhungen, etc…) verschiedene Tipps zu Produkten und besonderen Angeboten (bspw. Sale). Die Abstände der Newsletter können sowohl ein paar Tage, Wochen als auch Monate betragen. Grundsätzlich wird bei einer Newsletter Email zwischen einmaligen und regelmäßigen Newslettern unterschieden. Zum einen werden einmalige E-Mail Newsletter, wie besondere Rabattaktionen, die nur einmal stattfinden, versendet. Auch die Ankündigung neuer Produkte gehört zum einmaligen Newsletter versenden.

Auf der anderen Seite gibt es Newsletter, bei denen Nachrichten in regelmäßigen Abständen versendet werden. Die Inhalte dieser E Mail Newsletter reichen von Nachrichten aus dem Unternehmen bis hin zu hilfreichen Tipps oder Rezepten. Hierbei können die Abstände der einzelnen Newsletter aber durchaus variieren.

Newsletter sind für deine Marke ein wichtiges Kommunikationselement, um mit deinen Kund:innen regelmäßig in Kontakt zu treten. Durch den Erhalt deiner Newsletter erinnern sich deine Kund:innen im besten Fall daran, mal wieder in deinem Shop vorbeizuschauen und eventuell einen weiteren Kauf zu tätigen.

Vor- und Nachteile von einem Newsletter

Nachdem wir nun die Fragen “Was sind Newsletter” geklärt haben, wollen wir im Folgenden auf die Vor- und Nachteile der Newsletter eingehen, wobei wir vorab schon verraten können, dass die Vorteile einen Newsletter zu erstellen deutlich überwiegen.

  • Geringer Kostenaufwand: Aufwändige Marketing-Maßnahmen sind oft teuer. Dagegen liegt der Kostenaufwand beim Newsletter Erstellen im Rahmen. Insbesondere im Vergleich zu Print-Produkten wie Flyern überwiegt bei einem Newsletter der geringe Preis.

  • Kurzfristig umsetzbar: Durch den elektronischen Versand ist das Newsletter Erstellen auch kurzfristig umsetzbar und braucht gegenüber Print-Kampagnen deutlich weniger Vorlaufzeit.

  • Ansteigende Nutzergruppe: Die Anzahl der E-Mail Nutzer:innen steigt pro Jahr stetig an.
Anteil der Bevölkerung in Deutschland, die das Internet für das Versenden und Empfangen von E-Mails nutzen in den Jahren 2002 bis 2020 (Quelle: Statista)
  • Leichte Erreichbarkeit: Da die Mehrheit der Menschen ein Smartphone besitzt, können Newsletter unabhängig von Zeit und Ort gelesen werden.

  • Kein Medienwechsel zwingend: Personen, welche die Newsletter entweder am Smartphone oder am PC lesen, können mit einem Klick auf die Unternehmensseite gelangen und so schnell vom Angebot im Newsletter profitieren.

Nachteile der Newsletter

Bei allen Vorteilen, die das Erstellen von Newslettern mit sich bringt, wollen wir trotzdem die wenigen Nachteile der Newsletter auflisten.

  • Vorwiegend die ältere Generation hält gerne etwas zum Anfassen in der Hand. Dieses haptische Erlebnis bieten Newsletter nicht.

  • Schnell zu viel Spam: Die meisten Menschen abonnieren mehr als nur einen Newsletter. Daher kann es schnell dazu kommen, dass sie mit Newslettern gerade zu überhäuft werden. Auch kann es bei einer Newsletter Flut schnell dazu kommen, dass einzelne Newsletter untergehen. Wenn du dich jedoch an unsere Best Practices hältst, kannst du ganz leicht einige Gefahren beim Newsletter Erstellen umgehen.

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In 3 Schritten zum ersten Newsletter

Nachdem du jetzt weißt, welche Vorteile Newsletter mit sich bringen, möchten wir dir nun in drei Schritten zeigen, wie du deinen Newsletter erstellen kannst und mit diesem Newsletter interessierte Leser:innen zu weiteren Käufen animierst.

  1. Organisation ist alles

    Der Sinn und Zweck eines Newsletters ist, dass deine Abonnent:innen basierend auf der Öffnungsrate der Newsletter für mehr Umsatz in deinem Shop sorgen. Damit das auch funktioniert, solltest du bei der Planung deiner Newsletter strategisch vorgehen.

    • Empfängerlisten erstellen

      Dafür legst du alle Daten der Personen, die sich zum Newsletter angemeldet haben, in einer Tabelle an. Je nachdem wie viele verschiedene Daten du gesammelt hast, kannst du zusätzlich unterschiedliche Segmentierungen erstellen (bspw. alle Personen, die seit 6 Monaten nicht mehr gekauft haben, Neukund:innen vs. Bestandskund:innen, etc.).

    • Festlegen, wann deine Newsletter ausgespielt werden

      Überlege dir, wie oft du selbst in der Woche Newsletter öffnest und liest. Davon ausgehend weißt du, wie häufig deine Abonnent:innen Zeit dazu haben, Neuigkeiten von deiner Marke zu lesen. Zudem kannst du eine hohe Qualität deiner Newsletter nur gewährleisten, wenn du möglichst viel Zeit für die Erstellung aufwenden kannst. Wie oft ist es generell überhaupt möglich für dich, einen guten Newsletter herauszubringen? Manchmal reicht schon ein guter Newsletter pro Monat, um die Kaufrate zu erhöhen. Zusätzlich solltest du Themen der Newsletter vorab sammeln.

    • Der ideale Versandzeitpunkt deiner Newsletter

      Auch hier gilt wieder: Überlege dir, wann du persönlich Zeit zum Öffnen und Lesen von Newslettern hast. Viele Menschen nutzen das Wochenende für Ausflüge oder andere Aktivitäten. Newsletter, die sie in dieser Zeit erhalten, gehen so meist unter oder werden erst in der folgenden Woche gelesen. Das verringert die Chance für erhöhte Kaufraten. Andererseits checken die Menschen auf dem Weg zur Arbeit gerne ihre Mails, wenn sie mit Bus oder Bahn fahren. Daher ist unter der Woche bis ca. 10 Uhr generell ein günstiger Zeitpunkt zum Versand der Newsletter. Eine absolute Garantie für den besten Zeitpunkt zum Versenden deiner Newsletter gibt es jedoch nicht. Hier kommt es auf individuelle Erfahrungen an.

    • Ideen zum Newsletter Erstellen

      Wir haben einige Newsletter Beispiele in Sachen Themenfindung für dich vorbereitet, die dir beim Newsletter Erstellen helfen können. Grundsätzlich sei gesagt, dass hierbei auch der Austausch mit Kolleg:innen immer hilfreich ist, um guten Input für spannende Kampagnen-Themen zu finden.

      • Neue Angebote im Shop oder Produktlaunches. Deine Kund:innen freuen sich, wenn sie von dir persönlich deine neuen Produkte vorgestellt bekommen und sie nicht selbst auf deiner Shopseite suchen müssen.
      • Spannende Insights. Hier kannst du das Team vorstellen und den Kund:innen die Geschichte deiner Marke erzählen. Das schafft Nähe zu deinen Leser:innen und diese erhalten einen positiven Eindruck, was sich hinter den Kulissen der Marke abspielt.
      • Umfragen zum Service oder zu den Produkten deines Shops für einen regen Austausch mit deinen Kund:innen. So kannst du zudem das Angebot deines Shops zielführend verbessern und deine Kund:innen dabei miteinbeziehen. Du gibst deinen Abonnent:innen so das Gefühl, dass sie einen wichtigen Teil zu den Produkten und generell zu der Marke beitragen. Dies trägt auch wesentlich zur Markentreue bei.
      • Berichte über Messen, die besucht wurden oder Events, an denen deine Marke teilgenommen hat. So nimmst du deine Kund:innen mit auf die Reise und sie fühlen sich als Teil des Unternehmens. Informierst du deine Leser:innen schon vorab über eine Messe, die sie selbst besuchen können, können sie dich und Teile des Teams auch persönlich kennenlernen, um sich somit noch besser mit deiner Marke zu identifizieren.
      • Verschiedene Aktionen und Wettbewerbe, die zum Mitmachen anregen. Dies kann zum Beispiel ein Foto-Contest sein, bei dem deine Kund:innen die gekauften Produkte in Szene setzen müssen und dafür z.B. Gutscheine gewinnen können. Zugleich erhältst du (Frage hier natürlich ausdrücklich um Erlaubnis) authentisches Material, dass du auch für Newsletter oder auf Social Media einsetzen kann.
      • Rabatt-Aktionen zu Feiertagen oder sonstigen Anlässen. Jeder liebt es vergünstigt zu shoppen. Egal ob nur 10 % oder mehr, die Kaufkraft lässt sich definitiv steigern, wenn gelegentlich Rabatte angeboten werden. Setze diese Angebote aber nur sparsam ein, damit deine Kund:innen weiterhin von der hohen Qualität deiner Produkte überzeugt bleiben. Es lohnt sich immer in der Weihnachtszeit, zu Ostern oder anderweitig mit Vergünstigungen zum Kauf anzuregen. Diese Gutscheine nur in den E-Mails auszuspielen kann zudem für mehr Newsletter-Abonnent:innen sorgen und Exklusivität schaffen.

  2. Erstellung und Aufbau Newsletter

    • Betreff und Preview-Text

      Hierbei gilt: Mache deine Leser:innen neugierig. Ein guter Betreff sollte treffend formuliert werden und kurz zusammenfassen, worum es im Newsletter geht. Die Kunst ist jedoch, noch nicht zu viel vom Inhalt zu verraten, damit deine Abonnent:innen die Email auch öffnen. Oft können auch Fragen die Neugier der Leser:innen steigern. Wenn du kannst, setze gezielt die Namen der Kund:innen mittels eines entsprechenden Codes ein.

    • Anrede deiner Abonnent:innen

      Eine persönliche Anrede deiner Leser:innen schafft Verbindungen und Vertrauen zu deiner Marke. Mit dem eignen Namen angesprochen zu werden, wirkt wie eine Konversation zwischen guten Freunden. Dazu ist jedoch eine gute Verteilerliste mit den Vornamen der Abonnent:innen nötig. Alternativ kannst du als Anrede auch allgemeine Formulierung wählen, die nach Möglichkeit an deine Marke angepasst werden (bspw.: Hey Würzbuddy, Liebe/r Tierfreund/in, Hallo Kuchen-Fans…)

    • Inhalt des Newsletters

      Der Text deines Newsletters sollte klar strukturiert sein und zur Tonality deiner Brand passen. Auch solltest du darauf achten, deine Leser:innen nicht mit zu viel Text zu überfordern. Baue einen Call to Action Button am Ende ein, um auf deinen Shop oder entsprechende Angebote weiterzuleiten, oder verwende Links, um auf Aktionen aufmerksam zu machen. Textblöcke, die zu lang sind, lassen sich mittels gezielt eingesetzter grafischer Darstellungen auflockern. Wenn es zum Stil deiner Marke passt, kannst du auch Emojis einsetzen. Achte hierbei jedoch darauf, nicht zu stark zu übertreiben.

    • Bilder und grafische Darstellungen

      Unterstützend zum Text hilft auch die visuelle Darstellung in deinem Newsletter. Hierbei gilt es jedoch sparsam mit Bildern umzugehen. GIFs eignen sich gut, wenn du mehrere Sachen darstellen möchtest. Grundsätzlich solltest du bei Bildern darauf achten, dass du bezüglich der Rechte abgesichert bist. Greife im Zweifelsfall auf lizenzfreie Bilder zurück.

Zudem sollte dein Newsletter sowohl auf einem Smartphone als auch auf einem PC gut lesbar sein. Für die richtige Formatierung kannst du hierbei auf ein entsprechendes Newsletter Tool zurückgreifen. Insbesondere bei grafischen Darstellungen solltest du auch auf die mobile Version optimieren und hier gegebenenfalls einige Bilder weglassen. Welches Newsletter Tool dabei das Passende für dich ist, werden wir im Laufe dieses Beitrags erörtern.

  1. Auswertung

Jetzt sollte dein Newsletter fertig sein und du kannst ihn versenden. Spannend wird es nun, wenn es darum geht die Ergebnisse auszuwerten. Du möchtest schließlich wissen, wie viele Menschen ihn geöffnet haben und wie viele der Links im Newsletter wie oft angeklickt wurden. Eine genaue Analyse ist jedoch nur über professionelle Mailing-Portale möglich. Diese Auswertung kostet zwar viel Zeit, hilft dir aber enorm in der weiteren Planung und Erstellung deiner Newsletter. Auch über die Inhalte, für die sich deine Abonnent:innen interessieren, gibt die Analyse Aufschluss. So lernst du mit der Zeit, wie deine Zielgruppe tickt und kannst zukünftige Kampagnen viel besser an die Leser:innen anpassen. Lass dich am Anfang nicht zu schnell frustrieren, wenn deine Newsletter nicht sofort den gewünschten Erfolg erzielen. Du solltest dir immer vor Augen führe, wie du selbst mit abonnierten Newslettern umgehst, um deine Leser:innen verstehen zu können.

Klaviyo Newsletter Erfolgreiche Kampagnen
Mit Teasern und Umfragen kann bei der richtigen Segmentierung viel erreicht werden

A/B Testing im Newsletter Marketing

Nachdem du deinen Newsletter ausgewertet hast, solltest du jetzt die Optimierung weiterer Newsletter anstreben. Im Hinblick auf Inhalt und Gestaltung deiner Newsletter kann es hilfreich sein, zwei Versionen zu erstellen. Dieses sogenannte A/B Testing kann dir dabei helfen, deine Zielgruppe besser zu verstehen. Ist beispielsweise ein höher platzierter CTA sinnvoller, um mehr Leser:innen auf deinen Shop zu verweisen? Sorgt eine Kampagne mit persönlicher Note für mehr Klicks?

Wie genau das A/B Testing im Detail funktioniert und wie du deine Abonnent:innen dafür in Gruppen einteilst, haben wir bereits ausführlich in einem weiteren Beitrag besprochen.

Welches Newsletter Tool ist das Richtige für mich?

Damit beim Newsletter Erstellen nach unseren Best Practices alles so funktioniert, wie es soll, ist das passende Tool dafür erforderlich. In der Theorie wäre es durchaus möglich hierfür das eigene Email-Programm zu verwenden, in der Praxis hat sich jedoch gezeigt, dass hier nicht alle Funktionen ausreichen sind. Daher empfehlen wir dir immer zum Erstellen deiner Newsletter eines der speziellen Email-Marketing-Tools zu verwenden. Diese verfügen über einen Editor, in dem du die Texte deiner Kampagnen sowohl selbst eintragen als auch aus einem externen Dokument hineinkopieren kannst. Im Hinblick auf die passende Formatierung empfehlen wir dir, deine Texte direkt im Editor zu schreiben.

Zudem kannst du über das entsprechende Email-Tool deine Empfänger-Liste verwalten, ohne dass es unübersichtlich wird. Die automatisierte Verwaltung im Tool erspart dir nicht nur viel Zeit, sondern auch einige Nerven. Die Newsletter Tools verfügen zudem über bestimmte automatisierte Funktionen, wodurch beispielsweise direkt nach der Anmeldung zu deinem Newsletter automatische Opt-in-Emails an die Abonnent:innen verschickt werden.

Es gibt verschiedenste Arten von Newsletter Software, die du für das Erstellen, Versenden und Auswerten deiner Kampagnen verwenden kannst. In einem weiteren Blogbeitrag haben wir bereits die unterschiedliche Newsletter Software behandelt. Egal ob Klaviyo, Mailchimps, Emarsys oder ein ganz anderes Tool – wir helfen dir gerne dabei herauszufinden, welche Software für die Newsletter Erstellung die Richtige für dich ist. Schau doch mal hier vorbei: https://mailody.de/agentur/

Blogbeitrag_Newsletter Tool
Die passende Newsletter Software macht den Unterschied

Ausblick

Nachdem wir dir nun ausführlich dargelegt haben, wie du deinen ersten Newsletter erstellen kannst, steht dem Beginn eines erfolgreichen Email-Marketings nichts mehr im Weg. Mit unseren Best Practices hast du die Möglichkeit, deinen Kund:innen einen Mehrwert zu bieten und für eine bessere Kundenbindung zu sorgen. Finde das Software Tool, das am besten zu dir und deiner Marke passt und versorge deine Kund:innen mit regelmäßigem Content, um noch mehr Nähe aufzubauen. Wir wünschen wir viel Erfolg und Spaß beim Erstellen deiner ersten Newsletter.

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