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Blogbeitrag T-mobile für Klaviyo

Du erreichst mit deinen Mails über Klaviyo T-Online-Adressen nicht?

Einleitung

T-Online Mails kommen nicht an? Fast in jedem zweiten Gespräch mit Kunden im E-Commerce Bereich kommt unweigerlich das Thema “Probleme beim Versenden an T-Online-Adressen” zur Sprache, wenn über das Tool Klaviyo gesendet wird.

Sehr oft fallen in diesem Zuge Sätze wie “Hey, wir können nicht an T-Online Adressen E-Mails senden” und “T-Online Mails kommen nicht an”. Viele dieser Kund:innen haben sich bereits mit dem Klaviyo Support herumgeschlagen, das Thema dann aber wieder liegen gelassen, weil keine Lösung gefunden wurde, wie die Newsletter im E Mail Marketing auch an Abonnent:innen mit T-Online-Adresse gesendet werden können, ohne im Spam Ordner zu landen.

Es gibt jedoch auch Kund:innen, die das T-Online Problem bislang noch gar nicht realisiert haben und nicht wissen: T-Online Mails kommen nicht an. In diesem Falle solltest du unbedingt nachschauen, wie die Zustellbarkeit deiner Newsletter an T-Online Adressen ausfällt. Melde dich gerne bei uns, wenn du mehr dazu wissen willst.

Das T-Online Email Problem beschäftigt auch viele unserer Agentur Kund:innen, die festgestellt haben “T-Online Mails kommen nicht an” und deshalb Hilfe bei uns gesucht haben. Dass der Versand deiner Newsletter auch an T-Online Adressen relevant für deinen Umsatz im Email-Marketing sein kann, beweist unsere Casestudy mit unserem Kunden JUNGLÜCK, auf die wir im Laufe dieses Beitrags noch ausführlich eingehen werden. Nach viel Research haben wir einen Prozess gefunden, um Newsletter erfolgreich mit Klaviyo T-Online zustellen zu können. Das hat beispielsweise zu dem Ergebnis geführt, dass JUNGLÜCK nun 4 % mehr Adressen bespielen kann, was zu einem Mehrumsatz im 6-stelligen Bereich in den nächsten 12 Monaten führen wird.

Wie genau die Problemlösung für das Thema “T-Online Mails kommen nicht an” aussieht und warum Nachrichten über Klaviyo T-Online nicht erreichen, verrate ich dir ausführlich im nachstehenden Guide.

Warum kann an T-Online nicht zugestellt werden?

Das Problem mit der Zustellbarkeit von Mails, die über Klaviyo T-Online-Adressen nicht erreichen betrifft nicht nur dich allein. Wieso also können Mails nicht an T-Online zugestellt werden?

Jeder ESP (= E-Mail Service Provider) hat einen sogenannten Postmaster. Dort werden genau die Rahmenbedingungen erklärt: Welche Regeln es gibt, worauf geachtet werden sollte und was besonders wichtig ist. Dabei ist jeder Postmaster von den eigenen Anforderungen etwas anders.

T-Online verlangt dabei nach einem PTR-Record bzw. rDNS.

Link zum Postmaster

Dieser kann nur hinterlegt werden, wenn:

  1. Eine dedicated sending Domain hinterlegt wurde (Sub-Sub Domain Setup sinnvoll)

  2. Eine dedicated IP vollständig aufgewärmt ist (Automated Warmup Prozess seitens Klaviyo abgeschlossen und shared IPs removed vom IP Pool)

  3. Mittels des PTR-Record (DNS Record) nachgewiesen wird, dass du selbst sowohl Eigentümer der Sending Domain als auch der dedicated IP bist

Über ca. 6–8 Wochen kann anschließend ein Warmup Prozess durchgeführt werden, ohne das Versandvolumen der Mails einzuschränken, wenn es entsprechend getimed wird. Langsam können dann die Soft Bounces wieder eingespielt werden. Hier gilt nur äußerste Vorsicht, damit die neue IP Adresse nicht gleich wieder ruiniert wird. Dazu in einem späteren Absatz mehr.

T-Online Mails kommen nicht an – wie kann ich verstehen, welche E-Mails wirklich ankommen?

Probleme mit T-Online Email– T-Online Mails kommen nicht an: Wie hoch der Anteil von T-Online Adressen in deiner Email-Liste tatsächlich ist, kannst du in deinem Klaviyo Account herausfinden. Dazu wechselst du in den Bereich Listen und Segmente und kreierst dort ein neues Segment mit dem Titel “T-Online”. Wähle als Condition “Properties about someone” aus und wähle bei “Email contains” T-Online aus. Klicke auf “create segment” und du siehst anschließend die Anzahl deiner aktuellen Adressen, an die du Mails über Klaviyo T-Online Abonnent:innen zukommen lässt.

Klaviyo Segmentierung T-Online Email Adressen
Segmentierung nach T-Online Email Adressen

Das Problem, dass Mails über Klaviyo T-Online nicht erreichen, ist für die meisten E-Commerce Unternehmen eine komplette Irrfahrt. Grundsätzlich zeigt Klaviyo verschiedene Kennzahlen an wie z. B. die Bounce Rate, die Spam Complain Rate, etc. Das Problem ist nur, dass nicht zwischen allen ESPs (z.B. Gmail) ein Feedback Loop zurück zu Klaviyo besteht. Dies bedeutet, dass insbesondere die Spam Complain Rate in der Regel verfälscht ist. Die Folge: T-Online Mails kommen nicht an.

Beim Versenden ihrer Emails denken sich die meisten E-Commerce Unternehmen: “Oh wir haben 25 % Openrate, das ist ja mega”. Allerdings macht sich kaum jemand Gedanken über die übrigen 75 %. Was ist also mit den 75 % der Nachrichten im E Mail Marketing, die nicht geöffnet werden?

  1. Interessieren sich die Nutzer:innen nicht für die E-Mails und öffnen sie daher nicht?

  2. Kommen die E-Mails überhaupt in der Inbox an?

  3. Werden die E-Mails vielleicht komplett geblockt?

Genau diesen Fragen sind wir bei unserem Kunden JUNGLÜCK nachgegangen und haben gemerkt, dass E Mails an Gmail-Adressen im Spam Ordner landen, was 19 % der gesamten Datenbank ausmacht. T-Online Mails kommen nicht an, weil alle E-Mails an T-Online und Freenet komplett geblockt wurden.

Anteile und Status der E-Mail Provider

Hier gelangst du zur gesamten Casestudy von JUNGLÜCK

Das ganze Problem haben wir mittels eines Deliverability Tool evaluiert. Einfach erklärt funktioniert dieses wie folgt:

  1. Wir versenden eine E-Mail an eine sogenannte Seedlist

  2. In dieser Seedlist sind verschiedene E-Mail Adressen unterschiedlicher Provider hinterlegt

  3. Anschließend werten wir aus, wo die E-Mail zugestellt wurde, wo diese geblockt wurde und ob diese in der Inbox platziert wurde

Im Anschluss können wir uns ähnlich wie bei dem obenstehenden Diagramm anschauen, wo wir Probleme haben und diese entsprechend angehen.

Nachdem wir für JUNGLÜCK das Deliverability Setup gebaut hatten, wiederholten wir das Vorgehen und konnten nachweisen, dass unsere implementierten Änderungen Früchte abgeworfen hatten. Hochgerechnet wird dies in Zukunft zu einem 6-stelligen Mehrumsatz alleine durch die Entblockung von T-Online & Freenet führen (auf einen Zeitraum von 12 Monaten gerechnet). Das Problem “T-Online Mails kommen nicht an”, konnten wir so beheben.

Blogbeitrag T-Online Anteil Zugestellt Email Provider
Alle E-Mail Provider können nun zugestellt werden

Welche Lösungen gibt es auf die Frage: T-Online Mails kommen nicht an?

  • Dedicated IP

    Wie in einem der vorherigen Punkte bereits erklärt, braucht es bei Klaviyo eine sogenannte dedicated IP für die Zustellung. Allerdings ist dafür ein gewisses Versandvolumen sowie ein gewisser Anteil an Klaviyo Profiles notwendig, damit das ganze entsprechend durchgeführt werden kann. Eine hohe Reputation und eine hohes Sendevolumen über die Dedicated IP tragen außerdem zur Lösung des Problems bei. Was genau es damit auf sich hat, erörtern wir dir im Laufe dieses Artikels. Wir haben weiters die Möglichkeit in speziellen Fällen über unseren Elite Partnerstatus direkt mit unserem Klaviyo Ansprechpartner einzelne Accounts zu besprechen für eine mögliche Migration.

Du brauchst Unterstützung beim Thema
E-Mail Marketing?

  • Workaround mit z.B. Mailchimp

    Da T-Online circa 8 % Marktanteil besitzt und in Deutschland zu den beliebteren E-Mail-Anbietern gehört, wäre es leichtsinnig diese Adressen komplett auszuschließen. Mit Hilfe eines separaten E Mail Tools hast du die Möglichkeit T-Online Adressen unabhängig von Klaviyo zu bearbeiten. Wir haben selbst bereits gute Erfahrungen mit dem Tool Mailchimp gemacht, um die Zustellbarkeit an die T-Online Adressen zu verbessern. Hierbei schließen wir in Klaviyo alle T-Online Adressen aus und bespielen diese dann in Mailchimp.

    So kannst du zwar nicht über Klaviyo T-Online Adressen bespielen, musst aber gleichzeitig für die anderen E Mails nicht auf Klaviyo verzichten, wenn du allein für T-online Adressen ein anderes Tool verwendest. Mit unter kann dies dazu führen, ein deutliches Umsatzplus zu verzeichnen. Jedoch musst du bei dieser Methode daran denken jegliche Kampagnen von nun an in beiden Systemen zu pflegen. Natürlich ist dieser Pflegeaufwand deutlich aufwändiger, als alle E-Mails über Klaviyo T-Online direkt zu versenden. Allerdings kann man die Campaign aus Klaviyo exportieren und in Mailchimp wiederum importieren. Unsere Erfahrungen haben gezeigt, dass es sich definitiv lohnt hier Zeit zu investieren, wenn der T-Online Anteil groß genug ist. So kannst du in Zukunft auch ohne Klaviyo T-Online Adressen erreichen.

Für alle Nerds: So funktioniert Klaviyo

Das E-Mail Tool Klaviyo gibt uns die Möglichkeit Automations aufzubauen, Segmente zu bilden und die Integration zu unserem Shopsystem herzustellen.

Sobald wir bei unseren E Mails auf “Send” klicken oder einen Flow auf “Live” stellen, kommt Sendgrid ins Spiel. Die Plattform ist auf Transaktions- und Marketing E-Mails spezialisiert und übernimmt die Zustellung der E-Mails für Klaviyo. Im nächsten Schritt besteht dann ein Feedback-Loop zwischen Klaviyo und Sendgrid für den Informationsaustausch, um beispielsweise Bounced E-Mails zu identifizieren.

Auch bei einem Wechsel von shared auf dedicated IP greift man auf den automated Warmup Prozess von Sendgrid zu.

Unterschied Shared vs. Dedicated IP

Dedicated vs. Shared IP: Was passt zu deinen Emails

Die IP ist eine der wichtigsten Komponenten, wenn es darum geht, dass deine E Mails auch über Klaviyo T-Online Adressen zugesendet werden können. Was ist also der Unterschied zwischen einer dedicated und einer shared IP Adresse und welche ist die Richtige für dich, um E Mails zu versenden?

Grundsätzlich ist eine IP Adresse eine von deinem Internet Service Provider zugewiesene Adresse, um deine Domain im Internet identifizieren zu können. In der Regel besteht diese Adresse aus einer Zahlenfolge von 0 bis 255, die durch Punkte getrennt sind. Internetdienstanbieter verwenden die bisherigen Aktivitäten deiner Adresse, um sicherzustellen, dass es sich um einen vertrauenswürdigen Absender handelt. Andernfalls werden deine Mails als Spam eingestuft und im schlimmsten Fall blacklistet (siehe hierzu unseren Beitrag zum Thema: Email Blacklist – das kannst du dagegen tun). Dabei unterscheidet man zwischen einer shared (geteilte) oder eine dedicated (dedizierte) IP. Worin aber liegen die Unterschiede dieser beiden Adressen?

Eine dedicated IP Adresse wird ausschließlich von dir verwendet, was deine IP Adresse einzigartig macht. Dies trägt dazu bei, dass du jederzeit die volle Kontrolle über die Zustellbarkeit deiner E Mails hast. Du brauchst dir keine Sorgen zu machen, dass andere Nutzer deiner IP Spam versenden und so die Reputation deiner Adresse verschlechtern, wenn du der einzige Nutzer bist. Das Erkennen und Beheben von IP-Problemen bei einer dedicated Adresse ist somit sehr leicht.

Shared IP Adressen hingegen werden auch von anderen Absender:innen verwendet. Folglich hast du nicht mehr die volle Kontrolle über die Zustellbarkeit deiner E Mails und deine Reputation als Absender. Ein Email Client fasst stattdessen die gesamte Absenderreputation zusammen, die mit der shared IP Adresse verbunden ist und bestimmt aufgrund dessen die Zustellbarkeit. Verwendest du also eine shared IP, von der bereits Spam versendet wurde, der nicht von dir stammt, leidet die Zustellbarkeit deiner E Mails mitunter stark darunter. Zudem kann es extrem schwer werden herauszufinden, wo ein Problem liegt und wie es behoben werden kann. Doch insbesondere für kleine Absendergruppen mit gutem Ruf kann eine shared Adresse die richtige Wahl sein. Diese ist deutlich einfacher und lohnt sich daher gerade zu Beginn deines E-Mail Marketings, bis du ein ausreichendes Versandvolumen erreicht hast. Haben die anderen Absender:innen sich bereits einen guten Ruf erarbeitet, kannst du von diesem im Hinblick auf dein E-Mail Marketing profitieren.

Welche Adresse ist also die Richtige für dich?

Diese Wahl hängt ganz von deinen Zielen und Bedürfnissen beim Versand von E Mails ab. Hast du bereits ein erhöhtes Versandvolumen, weil du regelmäßig E Mails versendest oder nachweislich schon eine hohe Erfolgsbilanz, dass du problemlos auf eine dedicated IP Adresse migrieren kannst, ist diese auf jeden Fall die richtige Wahl für dich. Versendest du noch relativ wenige E Mails und stehst noch am Beginn des Email-Marketings, solltest du dich für die shared IP Adresse entscheiden.

Zusammenfassung und Ausblick

Nachdem du nun weißt, wie du die Probleme bei der Zustellbarkeit über Klaviyo T-Online Adressen identifizieren und beheben kannst und auch die Wahl deiner IP-Adresse getroffen hast, steht einem erfolgreichen E-Mail-Versand auch an T-Online Adressen nun nichts mehr im Weg. Um also zukünftig auch erfolgreich E Mails an T-Online Adressen zu versenden, kann es hilfreich sein, auf eine dedicated Adresse zurückzugreifen. Andernfalls solltest du auf ein zweites separates Tool neben Klaviyo zurückgreifen, damit du mit Mails über Klaviyo T-Online endlich erreichen kannst.

Dieses Vorgehen lohnt sich unserer Meinung nach, auch wenn der Aufwand deutlich höher ist. Insbesondere wenn du mit deinem Email Marketing noch am Beginn stehst und noch nicht für deine dedicated IP qualifiziert bist, ist das Verwenden eines zweiten Tools durchaus sinnvoll. Wir wünschen dir viel Erfolg beim Umsetzen unserer Best Practices. Bei Fragen zum Thema kannst du dich jederzeit an uns wenden. Wir veruchen dir weiterzuhelfen, damit deine E Mails in Zukunft auch über Klaviyo T-Online Adressen erreichen und du einen höheren Umsatz im Email-Marketing erzielen kannst. Dann muss es bei dir nie wieder heißen: T-Online Mails kommen nicht an.

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